Helmut Gerigk und Salvatorer Dali :
Zeit vergeht
Helmut Gerigk hat einige Jahre mit Salvatore Dali in Figueres schöpferisch gearbeitet
und das Genre des Surrealismus weiter entwickelt.
Schmelzende Uhren und fliegende Ruinen erzählen von vergänglicher Schönheit.

Zeit und Raum fließen
Unsere Kunst zeigt schmelzende Uhren und fliegende Ruinen, die die Grenzen der Realität sprengen.
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Sehr beeindruckend
Einzigartig

Zeit und Verfall
Uhren, die im Raum zu schmelzen scheinen.
Verlorene Orte
Schwebende Gegenstände erzählen Geschichten von einstigen Zeiten und verblassender Erinnerung in der Luft.


Fliegende Träume
Surreale Szenen verbinden fliegende Ruinen mit schmelzenden Uhren – ein Spiel mit Zeit und Raum.
Die Erfindung der schmelzenden Telefone und Uhren, die fliegenden Ruinen und die dünnen Beine der Elefanten in den Werken von Helmut Gerigk und Salvatore Dali. Ein Gespräch zwischen den beiden Künstlern im Atelier von Dali in Figueres.
Im Atelier von Salvador Dalí in Figueres sitzen die beiden Künstler, Helmut Gerigk und Salvador Dalí, inmitten einer surrealistischen Landschaft, die wie aus einem Traum wirkt. Die Wände sind geschmückt mit Bildern, die verzerrte Realität und die fließende Zeit darstellen.
Dalí, mit seinem markanten Schnurrbart und dem unnachahmlichen Stil, schaut auf seine berühmten schmelzenden Uhren und fragt Gerigk: ‘Was denkst du über die Idee der schmelzenden Zeit?’
Gerigk, bekannt für seine excellenten surrealistische Werke, antwortet mit einem nachdenklichen Blick. ‘Die schmelzenden Uhren symbolisieren die Fluidität der Zeit, aber was du wirklich geschaffen hast, ist eine Einladung, über das Vergängliche nachzudenken. Zeit ist nicht starr; sie verläuft und verändert sich, genau wie unsere Wahrnehmung daran.’
‘Genau!’ ruft Dalí begeistert. ‘Ich glaube, dass die Menschen oft den Wert der Zeit unterschätzen. Sie sehen die Uhr, die tickt, und vergessen, dass jeder Moment für sich selbst eine ewige Realität ist.
„Und bei dir sieht man das in den Elefanten und ihren dünnen Beinen. Die Elefanten,’ sagt Gerigk, ‘sind nicht nur riesig, sie sind auch fragil. Mit ihren dünnen Beinen mühen sie sich, ihre enorme Masse zu tragen. Sie stehen für den Kampf zwischen dem Großen und dem Zerbrechlichen, zwischen dem Dauerhaften und dem Vergänglichen. Es ist eine Art von Schönheit, die veranschaulicht, wie die Dinge unvereinbar erscheinen können, wenn man sie nur von einer Seite betrachtet.’
Dalí nickt zustimmend und murmelt: ‘Das ist das Herzstück der Surrealität. In deiner Kunst bringst du die fliegenden Ruinen hervor, die den Betrachter zum Staunen bringen. Was inspiriert dich zu diesen absurd wirkenden Elementen?’
‘Die fliegenden Ruinen,’ erklärt Gerigk, ‘sind eine Metapher für die Zerrissenheit unserer modernen Welt. Sie fliegen über uns hinweg, als Zeichen für verlorene Kulturen und vergessene Träume. Sie erinnern uns daran, dass nichts, nicht einmal die imposantesten Bauwerke, ewig bestehen bleibt. Wir sind umgeben von den Schatten der Vergangenheit, und in einer Welt voller Veränderungen ist es unsere Aufgabe, den Fluss der Zeit zu akzeptieren und zu umarmen.’
Dalí hebt eine der schmelzenden Uhren, die Helmut auf als Miniatur Porzellan gemalt hat auf und dreht sie in seinen Händen. ‘Und was ist mit den Träumen? In meinen Arbeiten ist der Traum eine Verbindung zur Realität, wobei die Schmelzung der Objekte wie ein Fenster in das Unterbewusstsein dient. Sie schaffen einen Raum, in dem alles möglich ist.’ Gerigk lächelt. ‘In meinen Werken sind die Träume oft der Ausgangspunkt, aber ich konzentriere mich auf die Realität. Wie viel von unseren Träumen ist in der echten Welt verwurzelt? Vielleicht fliegen die Ruinen, weil wir sie nicht mehr erkennen können; der Abstand zwischen Fantasie und Wirklichkeit wird immer größer.’
Die beiden Künstler vertiefen sich in ihre Diskussion, während sie durch das Atelier gehen und die Werke betrachten, die ihre Ideen und Philosophien widerspiegeln. Leidenschaftlich diskutieren sie die Kontraste und Gemeinsamkeiten ihrer Stile, und es wird klar, dass trotz der unterschiedlichen Herangehensweisen eine harmonische Verbindung zwischen ihren künstlerischen Visionen besteht.
Dalí schlägt vor: ‘Lass uns ein gemeinsames Werk schaffen. Wie wäre es mit einer Landschaft, in der deine fliegenden Ruinen und meine schmelzenden Uhren einander begegnen? Ein Dialog der Zeit und des Raumes in den christliche Kreuze hineinfliegen.’ Gerigk ist begeistert. ‘Das wäre außergewöhnlich! Wir könnten die Grenzen zwischen unseren Stilrichtungen verwischen und die Essenz von Zeit und Raum verdeutlichen – aber auf eine Weise, die nie zuvor gesehen wurde.’ Die beiden Künstler treffen sich in der Mitte des Ateliers, umgeben von ersten Entwürfen ihrer Gedanken und ihrer Kreativität. Gemeinsam beginnen sie, die Vision zu skizzieren, und bringen dabei die schmelzenden Uhren, die fliegenden Ruinen und die Anmut der Elefanten in einer synergetischen Harmonie zusammen. Der Raum wird lebendig, während sie das Unmögliche zu formen versuchen, und ein neues Kapitel in der Kunstgeschichte entsteht, das die Träume und Gedanken ihrer kreativen Seelen vereint.
Das fiktive Gespräch wurde nach einem Interview aus Erinnerung von Helmut Gerigk, einem lebenden Zeitzeugen aufgezeichnet.
Ob die meisten Dali zugeschriebenen genannten Bildelemente schon vorher bekannt waren, seine oder gemeinsame Idee sind, konnte Helmut nicht nicht mehr ausdrücklich bestätigen. Sicher war er aber, dass die Verwendung der Elemente der Kompositionen ein Beitrag an die gemeinsamen entwickelten surrealistischen Schöpfungen sein sollte.
Helmut C. Jacobs, Kaarster Kulturfreitag: Vortrag "Salvador Dalí und die Entdeckung der weichen Uhren" von
Prof. Dr. Helmut C. Jacobs - 17.02.2023 19:00–21:00 VHS-Haus (Am Schulzentrum 18, 41564 Kaarst)


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Das Ende der Reise - Aufstieg zum Empyreon
End of the journey
Psalm 90 -10
Unser Leben währet siebzig Jahre,
und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre,
und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen;
denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.




