Triga Forschungsreaktor Mainz

Einblick in den Forschungsreaktor der Universität Mainz – Sicherheit und Wissenschaft vereint

Über den TRIGA Reaktor

Der TRIGA Forschungsreaktor der Universität Mainz dient seit Jahrzehnten der Wissenschaft und Ausbildung.

Interior view of the Mainz University TRIGA research reactor control room with scientists at work
Interior view of the Mainz University TRIGA research reactor control room with scientists at work

150+

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Vertrauen seit 50 Jahren

Zuverlässig

Häufige Fragen

Was ist der TRIGA?

Der TRIGA ist ein Forschungsreaktor an der Universität Mainz.

Wofür wird er genutzt?

Er dient der Forschung, Ausbildung und Materialprüfung mit Neutronen.

Wie sicher ist der Reaktor?

Der TRIGA ist besonders sicher konstruiert und wird streng überwacht.

Wer darf den Reaktor bedienen?

Nur speziell geschulte Fachkräfte und Wissenschaftler.

Kann man den Reaktor besichtigen?

Ja, Führungen sind nach Anmeldung möglich.

Wie wird der Reaktor gewartet?

Regelmäßige Inspektionen und Wartungen sichern den Betrieb.

Standort

Der TRIGA Forschungsreaktor befindet sich auf dem Campus der Universität Mainz, eingebettet in eine ruhige Forschungsumgebung.

Adresse

Staudingerweg 18, 55128 Mainz

Öffnungszeiten

Mo–Fr 8–17

Kontakt

Telefon: +49 6131 39-12345

Besuch

Nach Vereinbarung

Bitte anmelden

Post

Universität Mainz, 55128 Mainz

E-Mail

Einblick

Bilder aus dem Inneren des TRIGA Forschungsreaktors Mainz

Der TRIGA-Forschungsreaktor des Institutes für Kernchemie der Universität Mainz, gebaut unter der Leitung von Fritz Straßmann und 1967 in Anwesenheit von Otto Hahn eingeweiht, zählt bis heute zu den fortschrittlichsten Forschungsinstrumenten für eigensichere Reaktortypen. Mit einer Dauerleistung von 100 kW ist dieser kompakte Reaktor nicht nur für die Grundlagenforschung geeignet, sondern beeindruckt auch durch seine Flexibilität im Betrieb.

Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit, im Pulsbetrieb Spitzenleistungen von bis zu 250 MW zu erreichen. Dies geschieht durch das Herausschießen der Bremsstäbe, was eine gezielte und kontrollierte Steigerung der Reaktorausgangsleistung ermöglicht.

Der TRIGA-Reaktor, der für seine Sicherheit und Stabilität bekannt ist, wird in mehreren Forschungsbereichen eingesetzt, darunter Neutronenaktivierungsanalytik, medizinische Anwendungen und Materialwissenschaften. Seine herausragende Reaktorcharakteristik – die Fähigkeit, relativ schnell von einem niedrigen Leistungsniveau auf hohe Spitzenleistungen zu schalten, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen – macht ihn zu einem unschätzbaren Werkzeug in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung an diesem Reaktortyp haben nicht nur zu einem tieferen Verständnis der Kernphysik geführt, sondern auch zur Ausbildung zahlreicher Wissenschaftler und Ingenieure, die in diesem hochspezialisierten Bereich tätig sind.

Der Einsatz des TRIGA-Reaktors fördert nicht nur die wissenschaftliche Entdeckung, sondern auch die praktische Anwendung von Technologien, die auf fortschrittlichen Neutronenquellen basieren. In den vergangenen Jahrzehnten hat der TRIGA-Reaktor in Mainz unauslöschliche Spuren hinterlassen, sowohl in der akademischen Forschung als auch in der industriellen Anwendung. Er steht exemplarisch für die Ingenieurskunst der damaligen Zeit und ist gleichzeitig ein Symbol für die fortdauernde Innovationskraft in der Nuklearforschung. Die Synergie aus Tradition und technologischer Weiterentwicklung macht den TRIGA-Reaktor Mainz zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Forschung und hat seine Bedeutung über die Grenzen Deutschlands hinaus etabliert.