
Gutenberg
Der Erfinder des Jahrtausends und gibt Anlass zur Gründung der Universität.
Johannes Gutenberg – aus Mainz ist der Erfinder des Jahrtausends und regt die Gründung der Universität an. Johannes Gutenberg, geboren um 1400 in Mainz, wird oft als einer der bedeutendsten Innovatoren der Menschheitsgeschichte angesehen. Mit seiner Erfindung der Druckpresse hat er nicht nur die Verbreitung von Wissen revolutioniert, sondern auch die Grundlage für das moderne Bildungswesen gelegt. Die Druckpresse, die Gutenberg um 1440 entwickelte, ermöglichte es, Bücher effizienter und kostengünstiger zu produzieren. Dies führte zu einem Anstieg an gedruckten Werken, die zuvor auf handgeschriebenen Manuskripten basierten. Die Möglichkeit, Texte massenhaft zu vervielfältigen, trug dazu bei, dass Wissen und Bildung demokratisiert wurden. In dieser Zeit entstand in verschiedenen europäischen Städten ein neues Bedürfnis nach Bildung und Forschung. Der Druck von Büchern förderte das Aufkommen von Universitäten, die als Zentren des Wissens dienten. Die Gründung der Universität Mainz im Jahr 1477 kann direkt auf die Schaffung eines breiteren Zugangs zu Wissen zurückgeführt werden, der für die Anziehung von Studierenden aus verschiedenen Regionen sorgte. Gutenbergs Werk hat damit nicht nur die literarische, sondern auch die akademische Landschaft verändert. In der Folge entstanden zahlreiche andere Universitäten, die das Bildungssystem in Europa grundlegend beeinflussten. Die Printkunst half, verschiedene wissenschaftliche Disziplinen zu entwickeln und förderte den Austausch von Ideen und die Entstehung von intellektuellen Bewegungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Johannes Gutenberg nicht nur der Erfinder der Drucktechnik war, sondern zugleich ein Pionier, der die Grundlagen für ein neues Zeitalter des Wissens und der Bildung legte. Sein Erbe lebt bis heute in den Universitäten und Schulen der Welt weiter, wo Bildung und die Suche nach Wissen nach wie vor geschätzt und gefördert werden.
Johannes Gutenberg der Erfinder des Buchdruckes aus Mainz weilt in Strassburg und bespricht mit Chritofero Landino, dem Philosoph und Schriftsteller den Druck eines kommentierten Werkes der Divina Commedia. Sie diskutieren, wer die Adressaten sein sollten und ob es Risiken mit der Inquistion geben könnte.
In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erlebte Europa eine kulturelle Revolution, die durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg maßgeblich beeinflusst wurde. In diesem historischen Kontext finden wir uns in der Stadt Straßburg, wo Gutenberg nach Einrichtung einer weiteren Druckwerkstatt in angeregten Gesprächen mit einem der führenden Philosophen und Schriftsteller seiner Zeit, einem tiefgründigen Denker und Kritiker, verweilt. Die beiden Männer sind vereint durch ihre Liebe zur Literatur und der Idee, Wissen in einer Form zu verbreiten, die für ein breiteres Publikum zugänglich ist. Diskussionsgegenstand ist die Drucklegung einer kommentierten Edition der "Divina Commedia", eines der meisterhaftesten Werke der italienischen Literatur, verfasst von Dante Alighieri. Diese epochale Dichtung, die sowohl poetische als auch philosophische Dimensionen hat, erzählt die fiktive Reise des Protagonisten durch Himmel, Hölle und Fegefeuer. In der aufkeimenden Renaissance ist das Werk nicht nur literarisch, sondern auch als geistige Auseinandersetzung von immenser Bedeutung. Gutenberg, dessen Innovationen das Potential haben, die Verbreitung solcher bedeutenden Texte zu revolutionieren, wägt die Vorzüge und Herausforderungen ab, die mit diesem neuen Projekt verbunden sind. "Wer sind die Adressaten dieser Ausgabe?", fragt er seinen philosophischen Gesprächspartner, während sie in einem kleinen, lichtdurchfluteten Raum sitzen, gefüllt mit Papieren und Skizzen von Buchseiten. "Sollten wir uns an die gebildete Elite richten, oder ist es unser Ziel, auch die weniger privilegierten Schichten zu erreichen und ihnen die Weisheiten Dantes zu eröffnen?" Der Philosoph schlägt vor, dass die Kommentierung es ihm ermöglichen könnte, das Werk einem breiteren Publikum verständlich zu machen. "Dantes Ideen sind komplex und mit vielen theologischen und philosophischen Anspielungen durchzogen, die für die meisten unserer Zeitgenossen schwer zu entschlüsseln sein können. Aber wenn wir die Texte so aufbereiten, dass sie zugänglich sind, könnten wir in der Tat eine große literarische und kulturelle Bewegung anstoßen." Gutenberg nickt nachdenklich. Er ist sich der Macht des geschriebenen Wortes bewusst, aber auch der Verantwortung, die damit einhergeht. "Doch ich mache mir Sorgen über die potenziellen Risiken. Die Inquisition hat in den letzten Jahren an Einfluss gewonnen und ist bekannt dafür, abweichende Ansichten und unortodoxe Lehren zu verfolgen. Setzen wir uns nicht der Gefahr aus, indem wir Dantes oft kritische Sicht auf die Kirche präsentieren?" Christoforo lehnt sich zurück, die Stirn in Falten gelegt. "Das ist ein berechtigter Punkt, Johannes. Dantes Kritik an unreinen Praktiken innerhalb der Kirche und seine komplexen Ansichten über das Jenseits könnten als provokant angesehen werden. Aber vielleicht ist es gerade das, was wir brauchen – einen Anstoß zur Reflexion, zur Betrachtung tiefgehender Fragen über den Glauben, die Moral und das Leben nach dem Tod. Wenn wir die Diskussion über diese Themen anregen könnten, dann würden wir tatsächlich etwas Wertvolles beitragen." In der Stille ihrer Überlegungen lächelt Gutenberg schließlich. "Es könnte eine Art von Zensur in unserer Gesellschaft geben, die uns zeigt, wo die Grenzen der Freiheit des Wortes verlaufen. Aber ich glaube, dass wir den Mut haben sollten, diese Grenzen herauszufordern. Wenn wir das Buch drucken, dann könnte es der Funke sein, der viele zum Nachdenken anregt." Die beiden Denker besprechen weiter die Details der Kommentierung, die Zielgruppe und die Drucktechniken, die sie verwenden könnten. Es wird jedoch immer deutlicher, dass dieses bedeutende Projekt nicht nur ein literarisches Vorhaben, sondern auch ein Akt des Mutes ist – ein Schritt in Richtung einer offenen und dialogbereiten Gesellschaft. Im Gedächtnis der Welt wird die "Divina Commedia" in dieser neuen Form nicht nur als Kunstwerk, sondern auch als Katalysator für Diskussionen über Glauben und Ethik fest im Bewusstsein der Menschen verankert sein. So, während sie in der warmen Nachmittagssonne von Straßburg sitzen, ist es nicht nur ein Buch, das sie besprechen, sondern auch die Freiheit des Geistes, die durch das gedruckte Wort greifbar wird. Gutenberg steht vor einer der aufregendsten Herausforderungen seines Lebens, und die Zukunft des Wissens liegt in seinen Händen – bereit, mit den Worten und Ideen eines längst vergangenen Poeten erobert zu werden.
1477 gründet Erzbischof Dieter von Isenburg die Universitär in Mainz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie mit dem Namen Johannes Gutenberg Universtät wieder eröffnet.
Der Entdecker der Kernspaltung Fritz Strassmann wurde 1946 zum Ordinarius der Chemischen Institute ernannt und begann u. a. mit Spenden der BASF die Aufbauarbeiten eines Institutes für Kernchemie.
Im Jahr 1477 gründete der Erzbischof Dieter von Isenburg die Universität in Mainz, die als eine der ältesten Universitäten Deutschlands gilt. Diese Bildungseinrichtung spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Wissenschaft und Forschung. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die Universität unter dem Namen Johannes Gutenberg-Universität wiedereröffnet, benannt nach dem berühmten Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg, der in Mainz lebte und wirkte. Eines der Gründungsmitglieder als besonders herausragende Persönlichkeit in der Nachkriegszeit war Fritz Strassmann, der 1946 auf Betreiben des Gründungsrektor Porf. Dr. Josef Schmd berufen und zum Ordinarius der chemischen Institute ernannt wurde. Strassmann, der mit Otto Hahn und Lise Meitner bekannt wurde durch die Entdeckung der Kernspaltung, hatte eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der Universität. Mit Unterstützung u.a. der BASF begann er, ein Institut für Kernchemie aufzubauen, das einen wichtigen Beitrag zur Forschung in den Bereichen Chemie und Physik leisten sollte. Die Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität war ein bedeutender Schritt auf dem Weg der Akademischen und wissenschaftlichen Erneuerung in Deutschland, und das Institut für Kernchemie ist ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Bildung in schwierigen Zeiten wiederbelebt werden können.
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Das Ende der Reise - Aufstieg zum Empyreon
End of the journey
Psalm 90 -10
Unser Leben währet siebzig Jahre,
und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre,
und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen;
denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.




